
Leider ist Missbrauch oder eine ungenügende Hilfeleistung häufiger anzutreffen, da die Rahmenbedingungen in Deutschland dazu regelrecht einladen. Darunter leiden die vielen guten und unterstützenswerten Initiativen, denen das Geld von gutgläubigen SpenderInnen fehlt. Deshalb gilt es mehr denn je die Spreu vom Weizen zu trennen. Den Schlüssel dazu kann mehr Transparenz über die Verwendung der Spenden liefern. Das sieht auch Transparency International so. Zusammen mit führenden Dachverbänden des Sozialwesens wurde die Initiative Transparente Zivilgesellschaft (www.transparente-zivilgesellschaft.de) ins Leben gerufen.
Damit sich aber wirklich etwas verbessert, muss aus dieser freiwilligen Selbstverpflichtung eine gesetzliche Pflicht zur Offenlegung der Spendenverwendung werden. Um unnötige Bürokratie für Kleinstvereine zu vermeiden, ist eine jährliche Umsatzgrenze von 30.000 Euro sinnvoll. Erst wenn in einem Jahr höhere Einnahmen vorhanden waren, muss über die Verwendung öffentlich informiert werden. Schließlich subventioniert die Allgemeinheit Vereine und Stiftungen über gewährte Steuervorteile.
Wenn Sie ebenfalls dafür sind, dass schwarze Schafe über die Offenlegung ihrer Ausgabenzusammensetzung ausgegrenzt werden können, dann unterzeichnen Sie diese Spendenpetition. Damit endlich mehr Hilfe dort ankommt, wo sie wirklich benötigt wird!
Die Spendenpetition ist auch unter Facebook erreichbar.
Ihr
Stefan Loipfinger
Initiator der Spendenpetition
P.S.: Selbstverständlich werden die eingetragenen Daten absolut vertraulich behandelt und nicht verkauft, vermietet, verliehen oder anderweitig an Dritte weitergegeben!
An die Parlamente der 16 Bundesländer und den Bundestag: „Wir fordern Sie auf für Vereine und Stiftungen ab einem Jahresumsatz von 30.000 Euro gesetzlich vorzuschreiben, dass die Zusammensetzung der Einnahmen und Ausgaben öffentlich gemacht werden muss. Nur so wird ein gewisser Wettbewerb ermöglicht, von dem die unterstützenswerten Organisationen profitieren.“